Samstag, 8. März 2014

Tierheimfrust....

den muss ich hier jetzt doch mal loswerden. Meine Tochter ist seit Längerem dabei sich einen Hund aus dem Tierschutz zu suchen. Aber die Tierheime machen es einem manchmal schwerer als nötig. Sie wohnt in einer kleinen Wohnung mit Balkon, okay für einen Schäferhund nicht optimal, aber für einen mittelgroßen Hund durchaus ausreichend. Es gibt auch einen Garten, den sie benutzen dürfte. Jaaaa, aber der ist ja nicht eingezäunt!! Na und, der Hund soll dort ja nicht alleine eingesperrt bzw. ausgesperrt werden. Und außerdem geht der Garten nach hinten raus. Okay, nächstes Tierheim. Einen netten Mischling gefunden, der ihr Herz ganz schnell erobert hat. 3-4  Mal ca. 40 km gefahren um mit ihm spazieren zu gehen. Dann am Donnerstag nochmal hin und ausgemacht, am Freitag wiederzukommen, um die Adoption in die Wege zu leiten. Am Freitag morgen erwarttungsvoll ins Tierheim gefahren: ach soooo, äh ja, die haben wir mit ihrer Schwester zusammen vermittelt! Erst heißt es, man soll mehrere Male mit einem Hund spazieren gehen, bevor er abgegeben wird und dann wird er kurzerhand in andere Hände gegeben. Hätte man nicht wenigstens Bescheid sagen können, damit sie sich den Weg spart? Sie ist so gefrustet, und würde am liebsten doch zum Züchter gehen. Und die Tierheime scheinen auch nicht dran zu denken, dass Menschen da  mit Gefühl rangehen und nicht nur eine Ware suchen.
Naja, eigentlich ist es ihre Enttäuschung, aber mir tut es so leid für sie, weil ich das Hundchen auf den Fotos wirklich nett und zu ihr passend fand.
So, das ist mein Negativpost für den Sonntag, und deshalb auch keine Bilder.
Trotzdem, ich genieße heute die Sonne und ihr hoffentlich auch.
Herzliche Grüße
Donna G.

Dienstag, 4. März 2014

Hurra, ich lebe noch...und Fasnet gefeiert

Ich hab mich wirklich lange nicht mehr gemeldet, nur ein bisschen kommentiert hier und da. Es haben auch schon einige von euch nachgefragt. Vielen Dank, ich freue mich, wenn jemand bemerkt, wenn es länger still ist bei mir. Aber ich musste und muss mich immer noch an den neuen Tagesablauf gewöhnen. Und war auch sehr aufgeregt und angespannt, was meine neue Arbeitsstelle betraf. Inzwischen ist 1 Monat rum, und so langsam komme ich klar und erkenne den roten Faden. Diese Woche muss ich sogar schon allein zurechtkommen, weil meine Kollegin Urlaub hat. Ich sage mir dann jeden Morgen: es wird auch dort nur mit Wasser gekocht und du schaffst das.

Bei meinem letzten Post hab ich mich etwas missverständlich ausgedrückt. Natürlich gehe ich nicht in den Bürokleidern mit Amber Gassi. Aber wenn ich zurückkomme, gehe ich hoch und ziehe mich um. Das ist dann ein richtiges Spießrutenlaufen. Denn Amber sitzt schon unten an der Treppe und freut sich, wenn ich wieder runterkomme. Dann versucht sie an mir hochzuspringen (was ich ihr noch vollständig abgewöhnen muss) oder meine Beine abzulecken vor lauter Glück. In schwarzen Hosen oder Strumpfhosen ist das blöd, ich will ja nicht mit Speichelflecken zur Arbeit kommen. Will nicht wissen, was manche Kollegen da denken.
Also hetze ich so schnell wie möglich aus dem Haus. Das ist immer der Moment, wo ich anfange zu schwitzen und grade nochmal duschen könnte. Aber ich hoffe drauf, dass sich das alles noch beruhigt.
Zum Glück kommt es nicht so oft vor, denn Apoll ist manchmal vormittags zu Hause und kann sie dann ablenken.
Leider hab ich noch kein Outfit-Foto, aber ich hab was anderes für euch. Mein altes Fasnets-Outfit mit dem ich am schmutzigen Donnerstag mit meiner Freundin im Schwarzwald unterwegs war. Bin glücklich, dass es noch passte, ich hatte schon befürchtet, ich sprenge das Kleid.


Außerdem hat ja meine Kamera den Geist aufgegeben und ich habe mich in Erwartung meines ersten Gehalts gleich mal in Unkosten gestürzt und mir eine Einsteiger-Spiegelreflexkamera gekauft. Damit bin ich nun ganz schön beschäftigt. Ich muss ständig noch die Anleitung studieren und mit der Blendeneinstellung bin ich noch nicht vertraut. Muss mir jetzt mal jemand suchen, der mir das hier live erklären kann.
Also hier mal die ersten Versuche:
Natürlich an erster Stelle Amber. Sie ist mein Lieblingsmodell, allerdings auch das Schwierigste, denn sie kann nicht stillstehen oder zumindest nicht so lange, bis Frauchen mit der Kamera fertig rumgewurstelt hat..
Ich habe einen schönen Waldweg entdeckt, den wir gerne gehen. Inzwischen sind wir von der Welpengruppe in den Erziehungskurs gewechselt. Dort machen wir auch die ersten Basicübungen fürs Apportieren. Amber muss durch Kopfarbeit müde werden, laufen allein genügt da nicht. Sie kapiert wirklich ganz schnell, was man will. Aber ich stelle mich oft blöd an. Ich lerne mindestens genauso viel wie sie, was mentale Stärke, Konzentration und Durchsetzungsfähigkeit betrifft. Wieso hat mir das niemand beigebracht, bevor ich meine Kinder bekommen habe?

Mit einem Stillleben (3 l? Sieht doof aus) ist das Fotografieren leichter:
Im Garten blühen inzwischen Schneeglöckchen und jede Menge Märzenbecher. Die mag ich fast noch lieber. Sie erinnern mich an Elfenglöckchen aus den Wichtelbüchern.
Mit einem Makroobjektiv kann man die sicher noch besser fotografieren. Aber das hab ich natürlich noch nicht. Bin froh, wenn ich mit den Grundlagen klarkomme. Und ich muss darauf auch sparen, oder mir eins zum Geburtstag wünschen, also erst im September:o(

Ich hätte euch gerne schon Büro-Outfits gezeigt um eure Meinung zu hören. Mit Selbstauslöser kann ich das noch nicht, aber vielleicht findet sich demnächst jemand für eine Fotosession. Dann gibts einen speziellen Post.
Bis bald meine Lieben, gäääähn.. Schlafe zur Zeit schon recht früh in meinem Sessel ein. Woher kommt das bloß? Frühjahrsmüdigkeit? Na egal, was die Frau braucht, braucht sie eben...
Seid herzlich gegrüßt von
Donna G.