Sonntag, 7. September 2014

Grundrezept für einen Liebesroman?!

Ich gebe zu, ich bin noch keine E-Readerin, sondern nehme nach wie vor gerne Bücher aus Papier in die Hand. Klar, dass ich auch gerne in Buchkatalogen und -prospekten blättere. Dabei bin ich nun schon öfter über Inhaltsbeschreibungen gestolpert, die sich sehr ähneln.
Aus all diesen Beschreibungen habe ich ein Grundrezept zusammengestellt, falls es euch in den Fingern juckt, das große Geld mit einem Liebesroman zu machen.
Man nehme also:

eine Protagonistin (Frau ist in dem Fall besser als Mann, vermutlich weil neugieriger). Sie sollte gerade von ihrem Mann verlassen worden  (wahlweise gefrustete Alleinerziehende) sein.
Diese, auf Grund ihrer angespannten Lage, verspürt unwahrscheinliches Reisefieber und erinnert sich an

die ach so alte Tante (wahlweise Großmutter, Freundin der Großmutter, angeheiratete Stiefgroßmutter), die

ein altes Häuschen in der Toskana (wahlweise Cornwall, Provence...etc.) hinterlassen hat, das da einfach so leer rumsteht. (andere Variante: sie erbt unverhofft ein Häuschen einer fernen Verwandten, Möglichkeit des Verwandtschaftsgrads siehe oben).
Dorthin also reist die Plötzlich-Wieder-Single-Frau (die Alleinerziehende lässt die Kinder bei der besten Freundin, wie das so üblich ist:o).
Beim Erkunden des Hauses, stößt unsere Heldin auf ein Bündel Briefe...was für eine Überraschung!!!
Da das Briefgeheimnis nach so vielen Jahren außer Kraft ist, werden alle durchgelesen, und sie entdeckt ein Familiengeheimnis, das ihr Leben verändert. (Dieser Satz steht fast in jedem Klappentext, verspricht also Erfolg). Das lebensverändernde Geheimnis kann dann so aussehen:

die Großmutter ist gar nicht die Großmutter, sondern war Spionin im zweiten Weltkrieg und hat ein Baby (also Mutter oder Vater der Heldin) gerettet, als die Eltern wohin auch immer flüchten mussten.
Die Freundin der Großmutter ist gar nicht die Freundin, sondern die Geliebte des Großvaters und sie lebten eine Ménage à trois. Weitere Varianten überlasse ich eurer Kreativität.
Um daraus nun noch die Kurve zum Liebesroman zu kriegen, solltet ihr

einen Nachbarn auftreten lassen, der sich immer ein bisschen um das Haus gekümmert hat (oder er ist der Installateur des Ortes und repariert immer die Heizung), gutaussehend, aber zuerst furchtbar unsympathisch, weil nicht charmant sondern grantelig, sein wahrer Charakter (gutherzig, witzig, charmant, hilfsbereit, verrückt nach Kindern (wichtig für Alleinerziehende!) kommt erst nach mehreren Begegnungen zum Vorschein. Man verliebt sich, renoviert das alte Häuschen und bleibt für immer dort (die Alleinerziehende lässt natürlich ihre Kinder nachkommen, die hellauf begeistert sind, ins Ausland ziehen zu dürfen und sich mit einem neuen Papi in einer fremden Sprache unterhalten zu können.)
Zusammengefasst nochmal alle wichtigen Zutaten:

eine alleinstehende Frau
eine (lebende oder verstorbene) Ahnin
ein Häuschen
ein Bündel Briefe
einen netten Nachbarn
ein lebensveränderndes Ereignis

In diesen Rührteig mischt ihr noch ein paar Gewürze nach Belieben und fertig ist der Liebesroman,
den jede Frau im Herbst/Winter lesen will. Wenn man den Buchverlegern glaubt.

Diesen nicht ganz ernst gemeinten Post schicke ich mal ohne Fotos hinaus in die Welt.

Herzliche Grüße
Eure Donna G. (die grade was ganz anderes liest)

Dienstag, 19. August 2014

Vierbeiniges Geburtstagskind oder "das letzte Kind trägt immer Fell"

Hallo,

heute ist ein wichtiger Anlass um sich mal wieder zu melden. Ich habe fleißig bei euch
mitgelesen und auch immer mal kommentiert, aber zum Schreiben bin ich kaum gekommen.
Unser "letztes Kind" feiert heute seinen ersten Geburtstag und hat auch schon ein paar Extra-Leckerlis bekommen. Den Spruch "das letzte Kind trägt immer Fell" hab ich in einer Zeitschrift gelesen und fand ihn sehr passend. Für uns ist Amber irgendwie wirklich wie ein Kind und wir diskutieren immer wieder unsere Erziehungsmaßnahmen oder informieren uns über erfolgreiche Fortschritte oder schlichtweg über ihre "geglückten Geschäfte".

Hier ein paar Fotos, an denen man sieht, wie sich die Lady entwickelt hat.


Sehr verschmust ist sie heute noch.

Das nackte Bäuchlein ist inzwischen gut zugewachsen, der nächste Winter kann kommen:o)

Mit Lola, die sich inzwischen an die etwas stürmischen Zärtlichkeiten gewöhnt hat. Sie wird öfter mal über den Kopf geschleckt und sitzt dann ganz ergeben da, bis sie genug hat von der Nässe und das Weite sucht.
 
Ihre "Cousine" Alice, die ja ein Straßenhund ist und deshalb ist ihr Geburtstag nicht genau bekannt, wird aber auch auf irgendwann im August 2013 geschätzt.

So, das war mal ein reiner Hundepost, hoffe euch gefallen die Bilder. Ich habe sie nicht bearbeitet.

Ich hoffe bis zum nächsten Post brauche ich nicht wieder so lange...
Einen schönen Restsommer wünscht euch
Donna G.


Samstag, 19. April 2014

Kind im Hundeglück und Blogpause...

Heute nur ganz kurz. Vielen Dank für die Anteilnahme und eure tröstenden Kommentare zum Tierheimproblem.
Inzwischen hat das Kind einen süßen Hund aus der spanischen Tierhilfe. Alice, die kleine noch etwas
schüchterne Maus.
.


Vor einiger Zeit hab ich meine Blogliste etwas verkleinert. Ich habe mich von ein paar Blogs, die nur ganz selten posten oder Themen haben, die mich nicht mehr so ansprechen, abgemeldet. Als Reaktion haben sich auch einige bei mir abgemeldet. Nach dem Motto: Liest du bei mir nicht, les ich bei dir nicht.
Ist das so üblich? Ich bekomme von einigen nie eine Reaktion, weiß also nicht, ob ich gelesen werde. Ich bleibe trotzdem Leser und schreibe hin und wieder einen Kommentar.
Dazu kommt, dass ich grad einiges Privates verdauen muss und deshalb zu dem Schluss gekommen bin, eine Pause zu machen. Vielleicht höre ich auch ganz auf mit Bloggen. Da ich sowieso nur in großen Abständen poste, wird das vielleicht auch gar nicht auffallen:o)
Nichtsdestotrotz möchte ich euch allen frohe Ostern wünschen, und schöne Stunden im Kreis eurer Familie.
Herzliche Grüße
Donna G.

Samstag, 8. März 2014

Tierheimfrust....

den muss ich hier jetzt doch mal loswerden. Meine Tochter ist seit Längerem dabei sich einen Hund aus dem Tierschutz zu suchen. Aber die Tierheime machen es einem manchmal schwerer als nötig. Sie wohnt in einer kleinen Wohnung mit Balkon, okay für einen Schäferhund nicht optimal, aber für einen mittelgroßen Hund durchaus ausreichend. Es gibt auch einen Garten, den sie benutzen dürfte. Jaaaa, aber der ist ja nicht eingezäunt!! Na und, der Hund soll dort ja nicht alleine eingesperrt bzw. ausgesperrt werden. Und außerdem geht der Garten nach hinten raus. Okay, nächstes Tierheim. Einen netten Mischling gefunden, der ihr Herz ganz schnell erobert hat. 3-4  Mal ca. 40 km gefahren um mit ihm spazieren zu gehen. Dann am Donnerstag nochmal hin und ausgemacht, am Freitag wiederzukommen, um die Adoption in die Wege zu leiten. Am Freitag morgen erwarttungsvoll ins Tierheim gefahren: ach soooo, äh ja, die haben wir mit ihrer Schwester zusammen vermittelt! Erst heißt es, man soll mehrere Male mit einem Hund spazieren gehen, bevor er abgegeben wird und dann wird er kurzerhand in andere Hände gegeben. Hätte man nicht wenigstens Bescheid sagen können, damit sie sich den Weg spart? Sie ist so gefrustet, und würde am liebsten doch zum Züchter gehen. Und die Tierheime scheinen auch nicht dran zu denken, dass Menschen da  mit Gefühl rangehen und nicht nur eine Ware suchen.
Naja, eigentlich ist es ihre Enttäuschung, aber mir tut es so leid für sie, weil ich das Hundchen auf den Fotos wirklich nett und zu ihr passend fand.
So, das ist mein Negativpost für den Sonntag, und deshalb auch keine Bilder.
Trotzdem, ich genieße heute die Sonne und ihr hoffentlich auch.
Herzliche Grüße
Donna G.

Dienstag, 4. März 2014

Hurra, ich lebe noch...und Fasnet gefeiert

Ich hab mich wirklich lange nicht mehr gemeldet, nur ein bisschen kommentiert hier und da. Es haben auch schon einige von euch nachgefragt. Vielen Dank, ich freue mich, wenn jemand bemerkt, wenn es länger still ist bei mir. Aber ich musste und muss mich immer noch an den neuen Tagesablauf gewöhnen. Und war auch sehr aufgeregt und angespannt, was meine neue Arbeitsstelle betraf. Inzwischen ist 1 Monat rum, und so langsam komme ich klar und erkenne den roten Faden. Diese Woche muss ich sogar schon allein zurechtkommen, weil meine Kollegin Urlaub hat. Ich sage mir dann jeden Morgen: es wird auch dort nur mit Wasser gekocht und du schaffst das.

Bei meinem letzten Post hab ich mich etwas missverständlich ausgedrückt. Natürlich gehe ich nicht in den Bürokleidern mit Amber Gassi. Aber wenn ich zurückkomme, gehe ich hoch und ziehe mich um. Das ist dann ein richtiges Spießrutenlaufen. Denn Amber sitzt schon unten an der Treppe und freut sich, wenn ich wieder runterkomme. Dann versucht sie an mir hochzuspringen (was ich ihr noch vollständig abgewöhnen muss) oder meine Beine abzulecken vor lauter Glück. In schwarzen Hosen oder Strumpfhosen ist das blöd, ich will ja nicht mit Speichelflecken zur Arbeit kommen. Will nicht wissen, was manche Kollegen da denken.
Also hetze ich so schnell wie möglich aus dem Haus. Das ist immer der Moment, wo ich anfange zu schwitzen und grade nochmal duschen könnte. Aber ich hoffe drauf, dass sich das alles noch beruhigt.
Zum Glück kommt es nicht so oft vor, denn Apoll ist manchmal vormittags zu Hause und kann sie dann ablenken.
Leider hab ich noch kein Outfit-Foto, aber ich hab was anderes für euch. Mein altes Fasnets-Outfit mit dem ich am schmutzigen Donnerstag mit meiner Freundin im Schwarzwald unterwegs war. Bin glücklich, dass es noch passte, ich hatte schon befürchtet, ich sprenge das Kleid.


Außerdem hat ja meine Kamera den Geist aufgegeben und ich habe mich in Erwartung meines ersten Gehalts gleich mal in Unkosten gestürzt und mir eine Einsteiger-Spiegelreflexkamera gekauft. Damit bin ich nun ganz schön beschäftigt. Ich muss ständig noch die Anleitung studieren und mit der Blendeneinstellung bin ich noch nicht vertraut. Muss mir jetzt mal jemand suchen, der mir das hier live erklären kann.
Also hier mal die ersten Versuche:
Natürlich an erster Stelle Amber. Sie ist mein Lieblingsmodell, allerdings auch das Schwierigste, denn sie kann nicht stillstehen oder zumindest nicht so lange, bis Frauchen mit der Kamera fertig rumgewurstelt hat..
Ich habe einen schönen Waldweg entdeckt, den wir gerne gehen. Inzwischen sind wir von der Welpengruppe in den Erziehungskurs gewechselt. Dort machen wir auch die ersten Basicübungen fürs Apportieren. Amber muss durch Kopfarbeit müde werden, laufen allein genügt da nicht. Sie kapiert wirklich ganz schnell, was man will. Aber ich stelle mich oft blöd an. Ich lerne mindestens genauso viel wie sie, was mentale Stärke, Konzentration und Durchsetzungsfähigkeit betrifft. Wieso hat mir das niemand beigebracht, bevor ich meine Kinder bekommen habe?

Mit einem Stillleben (3 l? Sieht doof aus) ist das Fotografieren leichter:
Im Garten blühen inzwischen Schneeglöckchen und jede Menge Märzenbecher. Die mag ich fast noch lieber. Sie erinnern mich an Elfenglöckchen aus den Wichtelbüchern.
Mit einem Makroobjektiv kann man die sicher noch besser fotografieren. Aber das hab ich natürlich noch nicht. Bin froh, wenn ich mit den Grundlagen klarkomme. Und ich muss darauf auch sparen, oder mir eins zum Geburtstag wünschen, also erst im September:o(

Ich hätte euch gerne schon Büro-Outfits gezeigt um eure Meinung zu hören. Mit Selbstauslöser kann ich das noch nicht, aber vielleicht findet sich demnächst jemand für eine Fotosession. Dann gibts einen speziellen Post.
Bis bald meine Lieben, gäääähn.. Schlafe zur Zeit schon recht früh in meinem Sessel ein. Woher kommt das bloß? Frühjahrsmüdigkeit? Na egal, was die Frau braucht, braucht sie eben...
Seid herzlich gegrüßt von
Donna G.




Samstag, 18. Januar 2014

Das fängt ja gut an...

Hallo,
ja das fängt gut an. Das Jammern hat geholfen und eure mutmachenden Worte auch. Dafür nochmal viiielen Dank an euch. Ich habe tatsächlich eine Arbeitsstelle gefunden. Das Ganze hat sich von kurz vor Weihnachten bis diese Woche hingezogen. Deshalb war ich auch zu angespannt zum Bloggen. Im Februar gehts los. Bis dahin muss unser Hundchen lernen mal 4 Stunden allein zu bleiben. Aber meistens passt es mit den Schichten von Apoll, dass er da ist, wenn ich weg bin. Am Anfang wird auch meine Tochter noch kommen und sich kümmern. Ich denke, da kann ich beruhigt arbeiten gehen.
Aber meine Gedanken rotieren schon:
Wo gehe ich morgens kurz nach 6 Uhr Gassi? Die Feldwege, die ich sonst gehe, sind alle unbeleuchtet, da müsste ich also mit der Taschenlampe los. Und schaffe ich es mit sauberen Büroklamotten aus dem Haus zu kommen, ohne dass mein Hund meint, er muss nochmal an mir hochspringen? Solche Gedanken gehen mir jetzt durch den Kopf. Meistens mache ich mir ja Gedanken um Dinge, die sich dann von ganz alleine regeln. Es muss sich halt alles erst einspielen.
In der Vorfreude habe ich auch schon ein paar Kleidungsstücke fürs Büro gekauft. Die zeige ich beim nächsten Mal.
Die Annäherung der Kulturen funktioniert auch immer besser. Vor allem abends, wenn Hund und Katz müde sind und keine Lust mehr aufs Diskutieren haben, dann sieht das so aus bei uns:


Leider ist meine Kamera endgültig kaputt. Ich habe extra einen neuen Akku gekauft. Aber an dem lags nicht. Sie funktioniert nicht mehr. Nun mache ich alles mit dem Handy. Ist aber unpraktisch, wenn ich unterwegs bin. Links die Leine, rechts das Handy. Dabei ist es mir auch schon mal runtergefallen, so dass das Gehäuse eine große Macke hat. Zum Glück funktioniert noch alles. Nun bin ich am Überlegen, ob ich mir eine neue leisten kann. 
Wir haben aber erst eingekauft:
Ein neuer Esstisch musste her. Apoll wollte keinen weißen, ich wollte weiß, also gab es diesen Kompromiss oder nennt man das heutzutage Win-Win? Wir sind beide ganz begeistert davon.  Groß, stabil und schön.
Außerdem gabs noch ein neues Bett, das wird aber erst geliefert.
So, und da ich von Weihnachten wohl doch noch nicht genug Süßes intus habe, gabs letzten Sonntag nach dem Spaziergang einen Besuch im Café, mit Apfelstrudel, Vanilleeis und Sahne.
Ich bin ein großer Fan von Apfelstrudel und kann zwischen gut und weniger gut unterscheiden. Und dieser hier war definitiv gut. Da könnte ich dahin schmelzen. Oder einen zweiten bestellen, das habe ich mir dann aber verkniffen.
Ihr seht, es hat wirklich gut angefangen für mich und ich hoffe, es geht so weiter. Und wenn es Katastrophen geben muss, dann vielleicht nur winzig kleine wie z. B. Kuchen angebrannt, ein leichter Schnupfen, es regnet drei Tage im Mai...Damit könnte ich leben.
Seid herzlich gegrüßt von Donna G.